Paar sitzt einander zugewandt auf einem Sofa

Impuls

Mein Partner will keine Paartherapie machen. Was kann ich tun? Eine Möglichkeit.

Mein Partner will keine Paartherapie machen. Was kann ich tun? Eine Möglichkeit.

Mein Partner will keine Paartherapie machen. Was kann ich tun? Eine Möglichkeit.

Von Ina Henning & David Mayer

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10 Min Lesezeit

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„Ich würde ja gerne eine Paartherapie machen. Aber mein Partner möchte nicht.“

Diesen Satz hören wir in unserer Arbeit ziemlich häufig. Meistens hat die Person, die sich Unterstützung wünscht, schon einiges versucht. Ihr habt unzählige Gespräche geführt, euch vorgenommen, weniger zu streiten, mehr Zeit miteinander zu verbringen oder endlich wieder besser miteinander zu kommunizieren.

Vielleicht habt ihr euch sogar mehrfach versprochen, dass sich jetzt wirklich etwas ändern wird.

Nur ist irgendwie alles beim Alten geblieben.

Und irgendwann kommt der Gedanke auf, dass es vielleicht sinnvoll wäre, sich professionelle Unterstützung zu holen.

Du sprichst das Thema an und bekommst ein ziemlich deutliches Nein.

„Wir können unsere Probleme doch wohl noch selbst lösen.“

„Ich habe keine Lust, mit irgendeinem Fremden über unsere Beziehung zu sprechen.“

Oder der Klassiker: „Wenn du ein Problem hast, dann geh doch alleine.“

Autsch.

Denn für dich geht es vielleicht gerade darum, eure Beziehung zu retten oder endlich wieder eine richtig gute Beziehung miteinander zu führen. Und dein Partner scheint nicht einmal bereit zu sein, sich Unterstützung zu holen.

Aber bevor du daraus schließt, dass eure Beziehung deinem Gegenüber offenbar nicht wichtig genug ist, möchten wir dir eine andere Perspektive zeigen.

In diesem Artikel erklären wir dir, was euch bei uns tatsächlich erwartet und mit welchen konkreten Sätzen du deinen Partner auf eine gemeinsame Veränderung ansprechen kannst, ohne dass daraus gleich der nächste Streit entsteht.

Warum sollte dein Partner eigentlich Lust auf Paartherapie haben?

Mal ganz im Ernst: Würdest du dich gerne auf etwas einlassen, von dem du überhaupt keine Ahnung hast, was dort mit dir passiert?

Vielleicht stellt sich dein Partner vor, dass ihr auf einem Sofa sitzt, während ein Therapeut erklärt, was ihr in eurer Beziehung alles falsch macht. Vielleicht besteht die Befürchtung, dass du dort endlich jemanden an deiner Seite hast, der dir bestätigt, dass du mit deinen Vorwürfen recht hast.

Oder dein Partner hat schlicht keine Lust, vor einem fremden Menschen über Gefühle, Konflikte oder eure Sexualität zu sprechen.

Das können wir erst einmal ziemlich gut nachvollziehen.

Viele Menschen wissen überhaupt nicht, wie eine Paartherapie abläuft. Welche Rolle übernimmt der Therapeut? Was wird dort konkret gemacht? Und was soll am Ende eigentlich dabei herauskommen?

Vielleicht lehnt dein Partner also gar nicht die Veränderung eurer Beziehung ab, sondern erst einmal nur die eigene Vorstellung davon, was Paartherapie bedeutet.

Versuch nicht, deinen Partner von irgendeiner Paartherapie zu überzeugen

Denn Paartherapie ist nicht gleich Paartherapie.

Das erleben wir in unserer Arbeit immer wieder. Die meisten Paare, die zu uns kommen, waren vorher bereits bei meist zwei anderen Paartherapeuten.

Sie haben dort über ihre Probleme gesprochen, ihre Konflikte geschildert und vielleicht auch einiges über sich selbst verstanden. Aber zu Hause haben sie trotzdem wieder dieselben Gespräche geführt, sich über dieselben Dinge gestritten und sich genauso unverstanden gefühlt wie vorher.

Dabei macht es einen enormen Unterschied, bei wem ihr euch Unterstützung holt, worauf sich diese Person spezialisiert hat und vor allem, wie konkret mit euch an einer Veränderung gearbeitet wird.

Wir sind Ina und David, systemische Paar- und Sexualtherapeuten, und haben uns auf Beziehungskrisen, festgefahrene Konflikte und insbesondere die Aufarbeitung von Affären und dem Wiederherstellen von Vertrauen spezialisiert.

Unser Ziel ist nicht einfach nur, dass ihr weniger streitet. Wir möchten, dass ihr euch wieder aufeinander freut, euch gegenseitig versteht, Nähe erlebt und eine Beziehung führt, in der ihr euch beide wohlfühlt.

Und genau darauf ist unsere Arbeit ausgerichtet.

Was erwartet euch konkret bei uns?

Vielleicht stellt ihr euch vor, dass ihr jede Woche einen Termin habt, bei dem ihr erzählt, was seit dem letzten Gespräch wieder alles schiefgelaufen ist. Wir hören zu, stellen ein paar Fragen und vereinbaren den nächsten Termin.

So arbeiten wir nicht.

Bei uns bekommt ihr einen klaren Fahrplan für eure Beziehung.

Wir beginnen damit, eure Situation genau zu verstehen. Dafür kombinieren wir gemeinsame Paargespräche mit Einzelgesprächen, in denen jeder von euch die eigene Perspektive einbringen kann.

Anschließend schauen wir darauf, warum ihr immer wieder in denselben Konflikten landet, welche Verhaltensweisen eure Probleme aufrechterhalten und was jeder von euch konkret verändern kann.

Dabei suchen wir keinen Schuldigen. Wir möchten verstehen, was zwischen euch passiert und wie ihr diese Dynamik verändern könnt.

Dafür bekommt ihr konkrete Werkzeuge, die ihr direkt in eurem Alltag anwenden könnt. Dies macht bereits einen enormen Unterschied aus.

Wenn eure Gespräche ständig eskalieren, lernt ihr beispielsweise, wie ihr anders miteinander kommunizieren könnt. Wenn ihr euch emotional voneinander entfernt habt, arbeiten wir daran, wie ihr wieder mehr Verbindung herstellen könnt. Und wenn eine Affäre eure Beziehung erschüttert hat, begleiten wir euch dabei, wieder Sicherheit aufzubauen und herauszufinden, was ihr beide wirklich wollt und wie wieder Vertrauen entstehen kann.

Unsere persönliche Begleitung ergänzen wir durch einen Videokurs mit Workbook. So könnt ihr zwischen unseren Terminen selbst weiterarbeiten und neue Verhaltensweisen einüben.

Außerdem begleiten wir bewusst nur eine begrenzte Anzahl von Paaren, damit wir euch persönlich und engmaschig unterstützen können.

Und auch die Anzahl der Termine ist bei uns nicht unbegrenzt. Wir bieten strukturierte Begleitungen mit einem festgelegten Umfang an, sodass ihr von Anfang an wisst, worauf ihr euch einlasst.

Unser Ziel ist, dass ihr nicht dauerhaft auf unsere Unterstützung angewiesen seid, sondern lernt, eure Beziehung selbst so zu gestalten, wie ihr sie euch wünscht.

„Ich war sehr skeptisch, als meine Frau einen Termin ausgemacht hat.“

Das schreibt ein Klient in seiner öffentlichen Google-Bewertung über die Zusammenarbeit mit David.

Weiter heißt es:

„Doch seine professionelle und unvoreingenommene Herangehensweise hat mich positiv überrascht.“

Genau das ist uns wichtig.

Du musst nicht begeistert von Paartherapie sein, bevor du zu uns kommst. Du darfst skeptisch sein, Fragen haben und eine vollkommen andere Sicht auf eure Beziehung mitbringen als dein Partner.

Vielleicht bist du sogar selbst unzufrieden mit eurer Beziehung, hast aber keine Lust darauf, ständig über Probleme zu sprechen oder dich für dein Verhalten rechtfertigen zu müssen.

Was wäre aber, wenn ihr tatsächlich etwas verändern könntet?

Wenn ihr euch wieder besser verstehen, schwierige Gespräche führen und mehr Nähe miteinander erleben würdet? Wenn ihr abends wieder gerne Zeit miteinander verbringt, statt euch nach dem nächsten Streit aus dem Weg zu gehen?

Genau dafür lohnt es sich aus unserer Sicht, gemeinsam etwas zu verändern.

Wie kannst du deinen Partner darauf ansprechen?

Wir würden dir empfehlen, zunächst einmal gar nicht über die Paartherapie zu sprechen, sondern über deinen Wunsch nach Veränderung.

Wähle dafür einen ruhigen Moment, in dem ihr beide Zeit habt und nicht gerade mitten in einem Konflikt steckt.

Erkläre deinem Partner, was dich belastet, was du vermisst und warum dir eure Beziehung so wichtig ist.

Das könnte beispielsweise so klingen:

„Unsere Beziehung und du liegen mir sehr am Herzen. Aber ich merke, dass ich mich schon länger nicht mehr richtig wohlfühle. Ich habe das Gefühl, dass wir uns immer weiter voneinander entfernen. Ich möchte das nicht einfach so hinnehmen, weil ich mir wünsche, dass wir wieder eine richtig gute Beziehung miteinander führen.“

Wichtig ist dabei auch, dass du bereit bist, deinen eigenen Beitrag zu betrachten.

„Ich weiß, dass auch ich Dinge mache, die unserer Beziehung nicht guttun. Und ich möchte verstehen, was ich selbst verändern kann, damit wir wieder besser miteinander umgehen.“

Damit machst du deutlich, dass es nicht darum geht, deinen Partner zu verändern, damit du endlich zufrieden bist.

Anschließend könntest du erklären, warum du dir gerade unsere Unterstützung vorstellen kannst:

„Ich habe mir angeschaut, wie Ina und David arbeiten. Die haben sich auf Paare spezialisiert, die in einer Krise stecken, und arbeiten mit einem konkreten Fahrplan und Werkzeugen für den Alltag. Was hältst du davon, wenn wir uns das gemeinsam anschauen und entscheiden, ob das etwas für uns sein könnte?“

Damit verlangst du keine sofortige Zusage für eine Paartherapie. Ihr informiert euch erst einmal gemeinsam.

Und wenn dein Partner weiterhin skeptisch ist, frag nach:

„Was genau möchtest du denn nicht? Was stellst du dir unter einer Paartherapie vor?“

Hör dir die Antwort an, ohne sofort nach Gegenargumenten zu suchen. Vielleicht braucht dein Partner anschließend auch etwas Zeit, um über deinen Vorschlag nachzudenken.

Und wenn dein Partner trotzdem nicht möchte?

Dann kannst du das zunächst nicht ändern.

Wir halten nichts davon, jemanden mit Druck oder Vorwürfen in eine Paartherapie zu bringen. Denn langfristig braucht es zwei Menschen, die bereit sind, Verantwortung für ihre Beziehung zu übernehmen.

Du darfst aber deutlich sagen, dass du mit eurer aktuellen Situation nicht zufrieden bist und dir Veränderungen wünschst.

Und du musst auch nicht darauf warten, bis dein Partner irgendwann bereit ist, etwas zu unternehmen.

Wir begleiten ebenfalls Einzelpersonen in Beziehungskrisen. Dabei kannst du herausfinden, welche Möglichkeiten du selbst hast, welche Verhaltensweisen du verändern kannst und wie du mit eurer aktuellen Situation umgehen möchtest.

Denn auch wenn du deinen Partner nicht verändern kannst, hast du Einfluss darauf, wie du selbst deine Beziehung gestaltest.

Vielleicht ist der erste Schritt einfacher, als ihr denkt

Wenn ihr euch grundsätzlich vorstellen könnt, etwas an eurer Beziehung zu verändern, aber noch Fragen zu unserer Arbeit habt, müsst ihr nicht sofort eine Entscheidung treffen.

Wir haben selbst jahrelang in einer Praxis vor Ort gearbeitet und begleiten Paare inzwischen ausschließlich online im gesamten deutschsprachigen Raum. Denn aus unserer Sicht ist die Spezialisierung auf eure konkrete Situation wichtiger als die Frage, ob wir uns in einem Praxisraum oder über einen Bildschirm begegnen.

Über unser Kontaktformular könnt ihr uns zunächst eure Situation schildern. Dort erhaltet ihr auch einen Überblick über unsere Angebote, Leistungen und Konditionen.

Anschließend meldet sich einer von uns innerhalb von zwei Werktagen telefonisch bei euch. Wir lernen uns kennen, geben euch eine erste Einschätzung und beantworten eure Fragen.

Erst wenn es für beide Seiten passt, startet eure gemeinsame Begleitung.

Vielleicht ist genau das ein guter erster Schritt für euch.

Denn wir können gut verstehen, dass niemand Lust hat, sich auf irgendeine Paartherapie einzulassen, von der man überhaupt nicht weiß, was einen erwartet.

Aber vielleicht sieht die Sache schon ganz anders aus, wenn ihr wisst, wie wir arbeiten, was ihr bei uns bekommt und wie wir euch dabei unterstützen können, eure Beziehung zu verändern.

Schildert uns eure Situation. Wir schauen gemeinsam, ob und wie wir euch unterstützen können.

Hier geht es zu unserem Kontaktformular.

Deine Ina & Dein David

Ina Henning und David Mayer im Gespräch

Begleitung für Paare in der Krise

Ihr müsst das nicht allein lösen.

Ihr müsst das nicht allein lösen.

Ihr müsst das nicht allein lösen.

In einem kostenlosen Kennenlerngespräch schauen wir uns eure Situation an, beantworten eure Fragen und sagen euch ehrlich, was aus unserer Sicht gerade helfen würde. Ihr geht damit keine Verpflichtung ein.

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