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Warum eure Beziehung Veränderung braucht – gerade wenn ihr euch liebt

Warum eure Beziehung Veränderung braucht – gerade wenn ihr euch liebt

Warum eure Beziehung Veränderung braucht – gerade wenn ihr euch liebt

Von Ina Henning & David Mayer

5 Min Lesezeit

Warum eure Beziehung Veränderung braucht – gerade wenn ihr euch liebt

Wenn wir uns ineinander verlieben, dann soll die Welt für uns am liebsten genauso bleiben, wie sie gerade ist. Die Gefühle füreinander sind groß, es kribbelt. Lust und Leidenschaft passieren irgendwie von alleine, alles fühlt sich leicht & lebendig an – genau so soll es für immer bleiben.

Du, ich und unser Wir.

Doch BÄM: Willkommen im Alltag, auch genannt unser Leben.

Wenn aus Verliebtheit Alltag wird

Denn hier befinden wir uns gerade, wenn wir diese Zeilen lesen. In der Realität irgendwo zwischen Druck bei der Arbeit, Wäsche, Einkaufen, Hausaufgaben und Freizeitverpflichtungen. Unser Wir steht im Abstellschrank, aus Lust & Leidenschaft ist Gewohnheitssex geworden, der vielleicht noch einmal im Monat stattfindet, und irgendwie ist alles so anstrengend geworden.

Wie ist das denn nur passiert? Es hat doch alles so schön mit uns beiden angefangen.

Passen wir vielleicht doch gar nicht mehr so gut zusammen, wie ich einmal gedacht habe? Haben wir uns so unterschiedlich weiterentwickelt? Das kann doch nicht normal sein, dass auf einmal alles so anstrengend und schwer geworden ist?

Die Wahrheit ist, dass unser Leben in den letzten Jahren immer schnelllebiger geworden ist. Dies ist eine gesellschaftliche Entwicklung, zu der wir alle unseren Teil beitragen. Wir wollen alles und davon immer mehr.

Unser Alltag ist heute stärker denn je auf schnelle Reize, Ablenkung und immer neue Belohnungen ausgerichtet. Wenn wir nicht bewusst gegensteuern, wird es deshalb immer schwieriger, den Dingen Aufmerksamkeit zu schenken, die nicht laut nach uns rufen.

Und unsere Beziehung ruft eben meistens nicht laut.

Jobs, Kinder, Haus, Hund, Garten, Freizeitverpflichtungen wie Sport, Freunde, Familie – und wir machen das ja meist auch alles gerne.

Nur haben wir dabei vermutlich eine wichtige Komponente in den letzten zehn Jahren vergessen:

Unsere Ehe.
Unsere Beziehung.
Unser Wir.

Wie wir unsere Beziehung aus den Augen verlieren

Wir haben schlichtweg vergessen, unsere Beziehung mitzunehmen auf unsere High-Speed-Reise durchs Leben.

Sie ist vielleicht in Vergessenheit geraten, mit einem Einkaufskorb im Abstellschrank geparkt und nie wieder herausgeholt worden. Mit einem Windeleimer im Restmüll gelandet oder beim Hausbau versehentlich mit einbetoniert worden.

Und irgendwann schauen wir uns an und fragen uns:

Wann ist das eigentlich mit uns passiert?

Dabei ist nicht die Veränderung unserer Beziehung das Problem.

Eine Beziehung braucht Veränderung, weil sich unser Leben und auch wir selbst ständig verändern. Was vor fünf Jahren für uns funktioniert hat, muss heute nicht mehr zu unserem Leben passen. Eine gute Beziehung bleibt deshalb nicht einfach, wie sie einmal war – sie entwickelt sich mit uns weiter.

Das passiert allerdings nicht automatisch.

Eine gute Beziehung muss sich mit uns verändern

So fehlt häufig eine ehrliche Reflexionsfrage:

Wie viel Zeit von den 24 Stunden, die wir jeden Tag für all unsere Lebensbereiche zur Verfügung haben, widmen wir eigentlich aktiv unserer Beziehung?

Diese Frage stellen wir fast jedem Paar in einem unserer Paartherapie-Termine.

Die Antwort ist häufig:

„Keine Ahnung.“

Oder:

„Keine.“

„Gar keine Zeit.“

Oder einfach Schweigen.

Wenn wir uns dieser Tatsache bewusst werden – dass wir an etwas herummeckern, zweifeln oder es mit anderen vergleichen, was wir selbst über Jahre hinweg aus den Augen verloren haben –, dann sollten wir feststellen:

Diese Rechnung ist nicht fair.

Nicht fair unserer Beziehung gegenüber.
Nicht fair unserem Wir gegenüber.

Denn unsere Beziehung hat keine Stimme.

Sie meldet sich nicht wie der Chef, wenn etwas liegen bleibt. Sie schickt keine Mahnung, wenn wir sie wochenlang vernachlässigen.

Sie trägt es eine ganze Weile mit – bis wir irgendwann merken, dass sich zwischen uns etwas verändert hat.

Dass wir weniger miteinander reden. Uns weniger berühren. Schneller genervt voneinander sind. Konflikte wegen Kleinigkeiten entstehen. Wir nebeneinander funktionieren, aber uns immer weniger wirklich begegnen.

Und so haben wir auch nicht gelernt, aktiv hinzuhören, was unser Wir eigentlich braucht.

Beziehung kann man lernen

Genau das bringen wir Paaren in unseren Paartherapie-Sitzungen bei.

Meist zu einem Zeitpunkt, an dem eine Affäre aufgeflogen ist, eine Trennung im Raum steht, die emotionale Distanz immer größer wird oder Konflikte wegen vermeintlicher „Kleinigkeiten“ immer wieder stattfinden oder eskalieren und keine Lösungsidee mehr in Sicht ist – von gegenseitigem Verständnis ganz zu schweigen.

Aber all das könnt ihr lernen.

Denn Beziehung ist lernbar. Nähe ist lernbar. Sexualität ist lernbar. Und auch einen anderen Umgang mit Konflikten und Kommunikation könnt ihr lernen.

Wenn du Lust auf eine richtig gute Beziehung hast, die Spaß macht und Freude bereitet, in der Leidenschaft und Anziehung wieder entstehen können und in der ihr euch emotional nah und verstanden fühlt, dann trage dich in unser Kontaktformular ein.

Wir rufen dich persönlich an.

Oder lies unser Buch „Das Buch, das ihr lesen müsst, wenn ihr ein Paar bleiben wollt“.

Und zwar nicht erst, wenn du oder deine Beziehung in einer Krise steckst. Denn dann musst du es wirklich lesen.

Lies es vorher, damit du gar nicht erst an diesen Punkt mit deiner Beziehung kommst.

Wenn du nicht gerne liest, dann hör es dir an.

Du merkst schon :) Ausreden gibt es keine mehr.

Es gibt auch für dich eine Möglichkeit, die Dinge anzugehen, anders zu machen und anders denken zu lernen.

Und wenn du jetzt meinst:

„Ich mache schon so viel, jetzt ist mein Partner aber mal dran“,

dann lies Kapitel 2 in unserem Buch und hör auf, Beziehungssabotage zu betreiben.

Deine Ina

Ina Henning und David Mayer im Gespräch

Begleitung für Paare in der Krise

Ihr müsst das nicht allein lösen.

Ihr müsst das nicht allein lösen.

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In einem kostenlosen Kennenlerngespräch schauen wir uns eure Situation an, beantworten eure Fragen und sagen euch ehrlich, was aus unserer Sicht gerade helfen würde. Ihr geht damit keine Verpflichtung ein.

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